Editorial

      Liebe Leserinnen, liebe Leser,

trotz der vielen freien Tage im Mai tut sich in der innovativen Medizinlandschaft in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus derzeit einiges:

In diesem Newsletter weisen wir Sie unter anderem hin auf die Biomedica in Aachen (30.+31. Mai), die Cross-Cluster-Veranstaltung zum BMBF-Call "Polymere in den Lebenswissenschaften" in Düsseldorf (01. Juni) und den Kongress Medizin Innovativ in Nürnberg (15.+16. Juni).

Außerdem berichten wir über den neuen "Health-i Award", den die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit dem Handelsblatt für digitale Innovationen im Gesundheitswesen vergibt, sowie über die aktuellen politischen Beschlüsse zur Beschleunigung des Transfers von Forschungsergebnissen und Innovationen in die Gesundheitsversorgung.

Weitere Informationen erhalten Sie zudem fortlaufend auf unserer Website (http://www.innovative-medizin-nrw.de/).

Eine anregende Lektüre wünscht
Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW
 
 
 

Matchmaking auf der Biomedica 2016: Geschäfts- und Forschungskontakte für europäische Teilnehmer

      Am 30. und 31. Mai 2016 findet bereits zum 10. Mal die Biomedica in Aachen statt. Im Fokus des Fachkongresses steht die Vernetzung von Technologie und Medizin. In verschiedenen Veranstaltungsformaten kommen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie sowie Investoren mit dem Ziel zusammen, interdisziplinäre Kooperationen für den Fortschritt in den LifeSciences zu schmieden.

Das Programm umfasst neben einer Kooperationsbörse, die vom European Enterprise Network ausgerichtet wird, auch Unternehmenspräsentationen und einen Innovationsmarkt mit mehr als 60 Ausstellern. In Fachvorträgen können sich die Besucher über Innovationen und neueste Entwicklungen in Industrie und Anwendung informieren.

Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr: „Bioprocessing, Diagnostics & Medicine, Healthcare & Services, Medical Devices“.




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Informationsveranstaltung zum BMBF-Call ProMatLeben – Polymere in den Lebenswissenschaften

      Ob in medizinischen Arbeitsmitteln, Hilfsmitteln und Geräten, bei Implantaten oder als Bestandteil innovativer Arzneimittel – Polymere sind in der Medizin allgegenwärtig und mittlerweile unverzichtbar. Polymer-Anwendungen haben Einzug in nahezu alle Bereiche der Gesundheitsversorgung gehalten und erweitern bzw. ersetzen dort zunehmend andere Materialklassen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit seiner Bekanntmachung „Materialinnovationen für gesundes Leben: ProMatLeben – Polymere“ Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich modifizierter und neuer Polymere für die Anwendung in den Lebenswissenschaften.

Um das große Potenzial, das in dieser Fördermaßnahme für die nordrhein-westfälischen Akteure steckt, optimal zu nutzen, laden die Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW und InnovativeMedizin.NRW Interessierte zu einer Informationsveranstaltung ein.

Sie findet statt am Mittwoch, den 01. Juni 2016, von 09:30 bis 12:00 Uhr im Life Science Center, Merowingerplatz 1a, 40225 Düsseldorf.


Neben einem einleitenden Vortrag des Projektträgers besteht die Möglichkeit, sich zu konkreten Projektvorhaben oder -ideen individuell beraten zu lassen. Interessierte senden bitte eine E-Mail an: kontakt@cimed-nrw.de oder dirk.kalinowski@nmwp.de.


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Kongress Medizin Innovativ – MedTech Summit 2016

      Am 15. und 16. Juni 2016 findet in Nürnberg der Kongress Medizin innovativ statt, der vom Forum MedTech Pharma organisiert wird. Mit ca. 1.000 Teilnehmern gehört der Kongress zu einem der wichtigsten europäischen Treffpunkte für Akteure aus der Medizintechnik.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist in diesem Jahr Kongresspartner.

In drei parallelen Vortragsreihen werden mehr als 70 Referenten aktuelle Trends und Innovationen aus unterschiedlichsten Bereichen der Medizintechnik in der NürnbergMesse vorstellen.

Die Themen umfassen unter anderem:

-Regulatory Affairs
-Digitale Trends und IT-Lösungen
-Mobile Health
-Molekulare Diagnostik
-Robotik in Pflege und Reha
-Crowd Based Health Innovations
-Innovation Market Place
-Materialien für gesundes Leben (BMBF-Förderprogramm)

Eine Fachausstellung mit etwa 100 Ausstellern, eine wissenschaftliche Poster-Ausstellung sowie zahlreiche Side- Events, u. a. zum Thema internationale Kooperation, ergänzen den Kongress.

In den Kongress sind das Medical Valley Summit sowie das Symposium ProMatLeben des BMBF integriert.


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Medical Creation Fukushima: Kostenlose Teilnahme für nordrhein-westfälische Medizintechnik-Hersteller möglich

      Die Präfektur Fukushima bietet im November 2016 ein attraktives, maximal fünftägiges Einladungsprogramm an, das sich an Hersteller medizinischer Geräte und Instrumente aus Nordrhein-Westfalen richtet.

Ziel ist es, die von 2013–2015 im Rahmen des Regional Industry Tie-Up Programs (RIT) bestehende Zusammenarbeit zwischen beiden Regionen auch weiterhin auf Unternehmensebene voranzubringen. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für eine Teilnahme an dem Einladungsprogramm bewerben.

Die Einladung umfasst neben den Flug- und Hotelkosten, den Reisekosten in Japan, Unternehmensbesichtigungen und der Organisation von Einzelgesprächen mit potenziellen japanischen Geschäftspartnern auch den Besuch der Medical Creation Fukushima.

Die Messe findet am 25. und 26. November 2016 auf dem Messegelände Big Palette Fukushima in Koriyama statt. Auf Wunsch können die eingeladenen Unternehmen auch kostenlos als Aussteller an der Messe teilnehmen!

Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2016!


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Techniker Krankenkasse vergibt Health-i Award für digitale Innovationen

      Die Techniker Krankenkasse (TK) lobt erstmals gemeinsam mit dem Handelsblatt den Health-i Award aus. Gefördert werden Innovationen aus den Bereichen Gesundheit und Gesundheitswirtschaft, die das Potenzial haben, die Branche zu revolutionieren. Schirmherr der Initiative ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Die „Health-i“-Initiative möchte das Gesundheitswesen, ideenreiche Gründer und die digitale Szene enger zusammenbringen. Ziel ist es, die Innovationskraft von Start-ups für das deutsche Gesundheitswesen zu nutzen. E-Health sei dabei ein Baustein, um eine patientenorientierte, leistungsfähige und bezahlbare Gesundheitsversorgung zukunftssicher zu gestalten, so Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen.

Interessenten können sich bis zum 30. Juni 2016 bewerben. Eine hochkarätig besetzte Jury entscheidet über die Gewinner in den Kategorien Unternehmen, Studierende und Start-ups. Die Preisverleihung findet am 10. November in Berlin statt.

(Quelle: TK-Landesvertretung NRW)


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Transfer von Forschungsergebnissen und Innovationen in die Gesundheitsversorgung beschleunigen

      Der Bundestag hat einen Beschluss zur Beschleunigung des Transfers von Ergebnissen aus der Forschung in die Anwendung gefasst. Ziel der Initiative ist es, Innovationen schneller zum Patienten zu bringen und die deutsche Gesundheitswirtschaft zu stärken. Als wichtiges Mittel, um den Übergang von der Idee zur Anwendung zu unterstützen, wird dabei Interdisziplinarität in der Forschung angesehen.

Konkret sollen die Rahmenbedingungen für eine Beteiligung von Interessengemeinschaften, Patientenverbänden sowie Kostenträgern im Innovationsprozess geschaffen und die Innovationsfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen weiter verbessert werden. Die Forschungsförderung soll ausgebaut, die Fördermittel für die Initiative „KMU-innovativ: Medizintechnik" verdoppelt werden. Davon soll auch die mittelständisch geprägte Medizintechnik-Branche profitieren.

(Quelle: medizintechnologie.de)


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Medizintechnologie.de: das Community-Portal für die Medizintechnik

      Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist neuer Netzwerkpartner von Medizintechnologie.de: Die Nationale Informationsplattform Medizintechnik ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Webportal bietet Informationen, um insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) im Innovationsprozess zu unterstützen.

Als Informationsdrehscheibe zwischen öffentlicher Hand und privatem Sektor vermittelt die Plattform einen Überblick über medizinische Bedarfsfelder, Entwicklungen in der Medizintechnik, politische Rahmenbedingungen, Märkte sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Umfangreiche Datenbanken erleichtern die Suche nach Förderbekanntmachungen des Bundes oder nach potenziellen Partnern, etwa für gemeinsame Forschungsprojekte oder geschäftliche Kooperationen. Herzstück der Plattform ist der InnovationsLOTSE, ein virtueller Wegweiser von der Idee für ein innovatives Medizinprodukt bis hin zur Anwendung am Patienten.


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Endspurt im Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW


Bild: © thinkstock/iStock/Catherine Yeulet (oben links) © thinkstock/iStock/Alexander Traksel (oben mittig) © thinkstock/iStock/semakokal (oben rechts) © thinkstock/iStock/alphaspirit (großes Bild)
      Der Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW“ fördert die Initiierung neuer Produkte und Dienstleistungen, die einen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderung "Gesundheit und Wohlergehen im demographischen Wandel" darstellen.

Die zweite Einreichungsrunde des Wettbewerbs geht nun auf die Zielgerade: Interessierte Akteure – insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen – können sich mit ihren Projektideen noch bis zum 21. Juni 2016 beteiligen.

Die Förderschwerpunkte liegen in den Bereichen:

- (Bio-) Medizinische Forschung
- Forschungsintensive Medizintechnologien
- Lebensmittelanalytik und -sicherheit
- Integration von Medizintechnologien in System- und Versorgungslösungen sowie
- Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität und der sozialen Teilhabe.

Die Leitmarktagentur bietet aktive Unterstützung bei der Antragstellung an: Es wird empfohlen, sich vor Einreichen eines Beitrags zum Leitmarktwettbewerb von der Leitmarktagentur beraten zu lassen.

Kontakt

Dr. Michael Massow
0 24 61/ 61 35 94
m.massow@fz-juelich.de

Dr. Inga Amuel-Schmidt
0 24 61/ 61 96 59 2
i.schmidt@fz-juelich.de

Bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern oder allgemeinen Fragen zum Wettbewerb ist Ihnen auch der Cluster InnovativeMedizin.NRW behilflich – sprechen Sie uns gerne an!



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Richtlinie zur Förderung gendersensibler Studien in der Präventions- und Versorgungsforschung

      Gesundheit, Entstehung und Verlauf von Krankheiten sind durch sehr verschiedene Faktoren bestimmt. Neben der genetischen Ausstattung haben die Herkunft, der soziale Status, das Geschlecht sowie das familiäre, berufliche und gesellschaftliche Umfeld Auswirkungen auf die Gesundheit und darauf, wie Krankheiten bewältigt werden können.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat deshalb die Förderinitiative "Gesund – ein Leben lang" gestartet. Aufbauend auf den Besonderheiten und Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, im Alter, bei arbeitenden Menschen und bei Männern und Frauen sollen neue und wirkungsvolle Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung entwickelt werden.

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, dass genderspezifische Unterschiede bei der Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung besser berücksichtigt werden. Es sollen genderbedingte Unterschiede erkannt und gendersensible Versorgungskonzepte und Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt und erprobt werden. Durch systematische Übersichtsarbeiten nach internationalen Standards sollen bereits verfügbare gendersensible Studien zusammengefasst und bewertet werden.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)


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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de