Editorial

      Liebe Leserinnen und Leser,

in unserer ersten Newsletter-Ausgabe des Jahres 2017 erwarten Sie unter anderem die folgenden Themen:

Rückblick
"Patientendaten: Gold oder Dynamit?" Wir fassen die Ergebnisse unseres Kongresses zur digitalen Revolution
im Gesundheitswesen für Sie zusammen.
Start-up trifft Kapital: Innovative Geschäftsideen für die Medizin von morgen – so war das 4.
"MedTecVenture.NRW".

Gründungsförderung
Aktive Unterstützung für kreative Köpfe bieten der "Businessplan-Wettbewerb Medizinwirtschaft" und die
Ausschreibung "Start-up-Hochschul-Ausgründungen" des NRW-Wissenschaftsministeriums.

Netzwerk
Besuch aus Brüssel: Dr. Ruxandra Draghia-Akli, stellvertretende Direktorin der Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission, war zu Gast beim Cluster InnovativeMedizin.NRW.
Die Dachveranstaltung des Translationsverbundes "Ein Herz für NRW" präsentiert Erfolge und Ergebnisse aus den Fachgruppen und konkretisiert die weiteren Aktivitäten des Verbundes.

Innovationstransfer
Für den Innovationspreis 2017 werden die besten Ideen aus Nordrhein-Westfalen gesucht. Der Innovationsausschuss beim G-BA veröffentlicht weitere Ausschreibungen und eröffnet neues Potenzial für Antragsteller.

Ausblick
Die 11. Biomedica in Eindhoven widmet sich unter anderem den Themenschwerpunkten Präzisionsmedizin, Smart Diagnostics und Regenerative Medizin.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW

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Rückblick

Kongress „Digitale Revolution im Gesundheitswesen. Patientendaten: Gold oder Dynamit?“


® Tobias Vollmer
      Die Digitalisierung hält Einzug in nahezu alle Lebensbereiche. Welche Auswirkungen dieser Prozess im Gesundheitswesen hat, wo es um hochsensible Patientendaten geht, war Gegenstand eines ganztägigen Kongresses des Clusters InnovativeMedizin.NRW am 10. Februar 2017 in Düsseldorf.

Knapp 180 Gäste aus Wissenschaft & Forschung, Politik, Anwendung und Industrie folgten dem kritischen Diskurs über Potenziale und Risiken der Digitalisierung in der Medizin.

Individuelle Gesundheitsdaten aus der medizinischen Versorgung und der Grundlagenforschung liefern wertvolle Rohstoffe für personalisierte Diagnose- und Therapieverfahren. Ihre intelligente Verknüpfung birgt
großes Potenzial für eine verbesserte Versorgung und Erkenntnisgewinne für die medizinische Forschung. Zugleich enthält sie aber auch erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial hinsichtlich der Sicherheit und
Verfügungsmacht über die Daten.

Wie elementar die Rolle des Patienten für eine erfolgreiche und nutzenbringende Digitalisierung der Medizin ist, wurde auf dem Kongress vielfach deutlich.

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MedTecVenture.NRW – Innovative Geschäftsideen für die Medizin von morgen


Überreichung des Publikumspreises: (v.l.n.r.) Dr. Tobias Volkwein (Dierks + Bohle Rechtsanwälte), Frank Willems, Paul Bandi (beide Medipee), Dr. Oliver Lehmkühler (Cluster InnovativeMedizin.NRW), Thomas Prokopp (Medipee)
      Bereits zum vierten Mal lud der Cluster InnovativeMedizin.NRW am 18. Januar 2017 zum „MedTecVenture“ ins Düsseldorfer Life Science Center ein. Start-ups und junge Unternehmen waren aufgerufen, ihre innovativen Geschäftsideen für die Medizin von morgen zu präsentieren. Knapp einhundert Gäste – darunter zahlreiche VCs und Business Angels – folgten der Einladung und erhielten in insgesamt elf Pitches spannende Einblicke in zukunftsweisende medizinische Innovationen, die das breite Spektrum der innovativen Medizin am Standort Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus eindrucksvoll abbildeten.

Den Publikumspreis gewann ein System zur automatisierten Urinanalyse (Medipee). Hilfreiche Hinweise erhielten die Teilnehmer des MedTecVenture darüber hinaus von Investment-Experten, die beim anschließenden Networking bereits in erste Investitionsgespräche vertieft waren. Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung bekam der Cluster von der Startbahn Ruhr GmbH.

Das nächste MedTecVenture.NRW ist bereits in Planung.

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News

Innovationspreis 2017: Gesucht werden die besten Ideen aus Nordrhein-Westfalen

      Der Startschuss zum Innovationspreis 2017 ist gefallen. Ab sofort bis zum 31. März 2017 läuft die
Bewerbungsfrist. Der Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ist nach dem Zukunftspreis des
Bundespräsidenten die höchstdotierte Auszeichnung dieser Art in Deutschland – sie wird im kommenden Jahr
zum achten Mal vergeben. Insgesamt stehen 150.000 Euro für die Preisträgerinnen und Preisträger bereit.

Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: In den beiden Kategorien „Innovation“ und „Nachwuchs“ können
Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Verbände und Stiftungen Kandidatinnen und
Kandidaten vorschlagen. In der Kategorie „Innovation“ sind auch Selbstbewerbungen von Forscherinnen und
Forschern möglich. Darüber hinaus wird Ministerin Schulze einen „Ehrenpreis“ vergeben. Kriterien für die
Ehrung sind jeweils ein großes wissenschaftliches Potenzial, exzellente Forschungsarbeiten sowie ein
konkreter Praxisbezug.

Die Preisverleihung findet am Montag, 26. Februar 2018 in der Düsseldorfer K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen statt.

(Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalens)

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Neue Staffel des Businessplan-Wettbewerbs Medizinwirtschaft ist gestartet

      Der Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft – der nach wie vor einzige Businessplan-Wettbewerb speziell für die zukunftsorientierte Gesundheitsbranche, startet eine neue Staffel. Die Gründung und Ansiedlung von medizinwirtschaftlichen Unternehmen hat eine enorme Bedeutung für den Wirtschaftsstandort.

So unterstützt der Wettbewerb Gründerinnen und Gründer, die eine innovative medizinwirtschaftliche Produkt- oder Dienstleistungsidee zu einem soliden Businessplan entwickeln wollen, mit Know-how, Kapital und Kontakten und hilft ihnen, den Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu ebnen.

(Quelle: Verein Pro Ruhrgebiet)

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Förderung

Nächste Förderrunde des Wettbewerbs START-UP-Hochschul-Ausgründungen NRW beginnt

      Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Aufruf zur nächsten Förderrunde des Wettbewerbs "START-UP-Hochschul-Ausgründungen NRW" veröffentlicht. Dieses Förderprogramm ermöglicht gründungswilligen Hochschulabsolventen sowie Hochschulwissenschaftlern, ihre innovativen Ideen mit hohem Anwendungspotenzial zur Marktreife weiterzuentwickeln.

Anträge können bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden.

Zum Wettbewerb finden Informationsveranstaltungen in Düsseldorf, Aachen, Bochum und Paderborn statt. Folgende Termine werden angeboten:

- 15.03.2017, Düsseldorf (MIWF), 10:00–12:00 Uhr
- 17.03.2017, Aachen (RWTH Aachen), 15:00–17:00 Uhr
- 21.03.2017, Bochum (RUB), 14:00–16:00 Uhr
- 30.03.2017, Paderborn (Uni Paderborn), 14:00–16:00 Uhr

(Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW)

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Innovationsausschuss veröffentlicht erste Förderbekanntmachungen für 2017

      Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat die ersten drei
Förderbekanntmachungen für das Jahr 2017 auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Zu neuen
Versorgungsformen und der Versorgungsforschung können themenoffen ab sofort Projektanträge gestellt werden, ebenso Anträge zur Evaluation von Selektivverträgen.

Nähere Informationen zu den Förderbekanntmachungen sowie zu den Anforderungen, die an die Anträge gestellt werden, sind im Leitfaden sowie den Allgemeinen Nebenbestimmungen zu finden. Der mit der Abwicklung der Fördermaßnahmen beauftragte DLR Projektträger bietet individuelle Beratungen sowie Informationsveranstaltungen in Form von Web-Seminaren an. Das Einreichen der Anträge erfolgt ausschließlich über das Internet-Portal des Projektträgers in elektronischer Form.

In der zweiten Märzhälfte 2017 folgt die Entscheidung über die Förderfähigkeit der in 2016 eingereichten Projekte zur zweiten Förderwelle der neuen Versorgungsformen. Die Veröffentlichung weiterer Förderbekanntmachungen zum themenspezifischen Bereich ist für den kommenden Spätsommer geplant.

(Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss)

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Netzwerk

Dachveranstaltung des Translationsverbundes Ein Herz für NRW

      Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin weltweit die häufigste Todesursache. Für Patienten mit schweren Herzerkrankungen stehen längst nicht genügend Spenderorgane zur Verfügung. Technische Systeme bieten keine vergleichbare Lebensqualität und sind daher aus Patientensicht dauerhaft keine akzeptable Lösung.

Der Translationsverbund „Ein Herz für NRW“ hat es sich zum Ziel gesetzt, ein auf Biomaterialien und körpereigenen Substanzen basierendes „biohybrides“ Herz zu entwickeln, das als gleichwertiger Organersatz dienen soll. Nach dem Kick-off des Verbundes im Rahmen der MEDICA 2015 gab es im Jahr 2016 Fachgruppen-Treffen, die sich den Teilstrukturen biohybrider Gefäße, Stents, Herzklappen und Herzmuskel-Patches widmeten.

In einer großen Dachveranstaltung sollen nun die bisherige Erkenntnisse und Erfolge präsentiert und weitere Aktivitäten konkretisiert werden.

Dachveranstaltung „Ein Herz für NRW“ | 7. April 2017, 13:00 Uhr – 18:00 Uhr | Life Science Center Düsseldorf

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Besuch aus Brüssel: Dr. Ruxandra Draghia-Akli zu Gast beim Cluster InnovativeMedizin.NRW


v.l.n.r.: Prof. Dr. Stefan Jockenhövel, Dr. Alexia Zurkuhlen, PD Dr. Klaus-Michael Weltring, Dr. Ruxandra Draghia-Akli, Dr. Oliver Lehmkühler, PD Dr. Christian Stephan
      Die stellvertretende Direktorin der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission war der Einladung des Clusters InnovativeMedizin.NRW in das Düsseldorfer Life Science Center gefolgt und informierte sich über die Europa-Aktivitäten des Clusters und seiner Netzwerkpartner.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist auch auf europäischer Ebene gut vernetzt: Er begleitet ein Konsortium zur Entwicklung einer Software-Plattform für die telemedizinische Überwachung von Intensivpatienten (THALEA) und ist Mitglied einer Initiative, die darauf zielt, die europäische Medizintechnik-Industrie durch Open-Innovation-Ansätze zu stärken (ESTHER/Vanguard).

Über diese Aktivitäten, weitere Fokusthemen der Clusterarbeit und ausgewählte Vorhaben mit
Leuchtturmcharakter berichtete Clustermanager Dr. Oliver Lehmkühler Frau Dr. Draghia-Akli bei einem Treffen am 02. März 2017 in Düsseldorf.

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Termine

Biomedica Life Sciences Summit 2017 mit Fokus auf Innovation und Interaktion

      Seit zehn Jahren zeigt die Biomedica jährlich und alternierend zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden aktuelle Innovationen aus den Life Sciences. Sie fördert mit interessanten Vorträgen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Unternehmen.

Die 11. Biomedica findet am 09. und 10. Mai 2017 an der TU Eindhoven in den Niederlanden statt. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf „Innovationen im Gesundheitssektor“. Das zweitägige Programm bietet mehr als 60 Vorträge, für die Ausstellung sind 2.000 Quadratmeter reserviert und es werden mehr als 1.000 Fachbesucher erwartet.

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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de