Editorial

      Liebe Leserinnen, liebe Leser,

obwohl das Jahr 2016 gerade erst begonnen hat, gibt es schon viele interessante Nachrichten aus der und für die innovative Medizinlandschaft in Nordrhein-Westfalen. Folgende Themen erwarten Sie in unserem Newsletter:

Business Breakfast zum Leitmarktwetttbewerb LifeSciences.NRW am 03. Februar 2016

Die erste Einreichungsrunde des Wettbewerbs ist erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt wurden zehn innovative Projekte ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen.

Und der Wettbewerb geht weiter: Für alle diejenigen, die sich an der zweiten Einreichungsrunde beteiligen möchten, organisieren wir ein Business Breakfast. Die LeitmarktAgentur.NRW wird dort Tipps und wichtige Hinweise für die Antragstellung geben. Zudem stellen wir Ihnen ein erfolgreiches Projekt aus dem PerMed-Wettbewerb vor und beleuchten in einem Kurzvortrag das Reimbursement von Medizinprodukten.

Informationsveranstaltung zur BMBF-Fördermaßnahme "Interaktive körpernahe Medizintechnik" am 16. Februar 2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Entwicklung technologischer Innovationen, die zu einer verbesserten Interaktion zwischen interaktiven medizintechnischen Systemen und ihren Nutzern beitragen.

Um das Potenzial dieser Fördermaßnahme für nordrhein-westfälische Akteure zu erschließen, bieten wir in Kooperation mit dem durchführenden Projektträger, der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, eine Informationsveranstaltung in Düsseldorf an.

METAV (23. bis 27. Februar 2016)

In Düsseldorf findet die 19. Internationale Messe für Technologien der Metallverabeitung (METAV) statt. Dort wird es in diesem Jahr erstmals eine Medical Area geben, auf der sich Besucherinnen und Besucher im Rahmen von Fachvorträgen über das gesamte Spektrum der Produktion in der Medizintechnik informieren können. Der Cluster InnovativeMedizin.NRW wird als regionaler Kooperationspartner ebenfalls dabei sein und kann Interessierten kostenlose Eintrittsgutscheine anbieten.

DGBMT-Expertenbericht "Biomedizinische Technik"

Das kürzlich erschienene Kompendium vermittelt in knapp 60 Expertenartikeln einen detaillierten Einblick in aktuelle Forschungsfragen und Herausforderungen der Biomedizintechnik. Der Bericht stellt Innovationspotenziale dar und liefert wertvolle Anregungen, wie die Patientenversorgung in Deutschland verbessert werden kann. Beteiligt waren renommierte Experten aus Nordrhein-Westfalen (Aachen, Düsseldorf, Bochum und Münster).

Darüber hinaus blicken wir zurück auf den erfolgreichen Kick-off des Translationsverbundes "Ein Herz für NRW" auf der MEDICA.

Aktuelle Informationen zu Nachrichten, Veranstaltungen und Förderaufrufen erhalten Sie zudem fortlaufend auf unserer Website (www.innovative-medizin-nrw.de).

Eine anregende Lektüre wünscht
Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW
 
 
 

Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW: Einladung zum Business Breakfast

      Zehn innovative Projektvorhaben aus der ersten Einreichungsrunde des Leitmarktwettbewerbs Lebenswissenschaften werden mit insgesamt rund 20 Millionen Euro gefördert. Sie versprechen Fortschritte in der forschungsintensiven Medizin, Medizintechnik und Biotechnologie. Finanziert wird dies aus EU- und Landesmitteln. Eingereicht wurden insgesamt 51 Skizzen von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Anlässlich der zweiten Einreichungsrunde veranstalten wir am 03. Februar 2016 ein Business Breakfast in Düsseldorf: Das Rahmenprogramm liefert wertvolle Hinweise zur Antragstellung durch die LeitmarktAgentur.NRW ebenso wie zum Reimbursement von Medizinprodukten. Außerdem wird ein erfolgreiches Projekt aus dem PerMed.NRW-Wettbewerb vorgestellt.

Um Sie bei der Suche nach Kooperationspartnern zu unterstützen, erstellen wir im Vorfeld der Veranstaltung ein Handout. Dort können Sie Ihre Organisation/Ihr Unternehmen in komprimierter Form vorstellen und skizzieren, welche Expertise Sie für Ihr Projektvorhaben noch benötigen. Bei Interesse senden Sie Ihr Profil bitte als Word-Datei (Umfang: 1 Seite) an folgende Adresse: kontakt@cimed-nrw.de.



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Informationsveranstaltung zur BMBF-Fördermaßnahme „Interaktive körpernahe Medizintechnik“

      Das BMBF fördert F&E-Vorhaben im Bereich interaktiver körpernaher Medizintechniksysteme. Dabei handelt es sich um technische Systeme, die unmittelbar oder nah am Körper getragen werden, in direkter Interaktion mit dem Nutzer stehen, in ihrer Effektivität wesentlich von dieser Interaktion abhängen und auf eine medizinisch-diagnostische, -therapeutische, -nachsorgende oder -rehabilitative Anwendung abzielen und einen essenziellen Beitrag zur Gesundheit von Patienten leisten.

Gefördert werden Forschungsprojekte, in denen technologische Innovationen entwickelt werden, die zu einer verbesserten Interaktion zwischen eben solchen medizintechnischen Systemen und ihren Nutzern beitragen und zu einer Verbesserung der medizinischen Effektivität und Praxistauglichkeit dieser Systeme führen.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW wird zu dieser Förderbekanntmachung in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Projektträger eine Informationsveranstaltung in Düsseldorf anbieten. Dort werden die Kernpunkte der Fördermaßnahme vorgestellt und es wird die Möglichkeit geben, sich individuell beraten zu lassen. Bitte merken Sie sich Dienstag, den 16. Februar 2016, vor (09:30 Uhr bis 12:00 Uhr). Details zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Rückblick: Projektvorstellung Ein Herz für NRW auf der MEDICA


Bild: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW
      Große Resonanz erzielte der Translationsverbund "Ein Herz für NRW" bei der Vorstellung seines ambitionierten Projektvorhabens auf dem NRW-Landesgemeinschaftsstand der MEDICA. Auch Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze war gekommen, um sich über "Ein Herz für NRW" zu informieren. In ihrem Grußwort betonte die Ministerin die Bedeutung transdisziplinärer, am Patientenbedarf orientierter Ansätze bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

"Ein Herz für NRW" ist ein Zusammenschluss von Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen, um ein ausschließlich auf Biomaterialien und körpereigenen Substanzen basierendes Herz zu entwickeln.


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METAV: Neue Medical Area nimmt Produktion in der Medizintechnik in den Fokus

      Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist regionaler Partner der neu geschaffenen Medical Area auf der METAV 2016 (23. bis 27. Februar 2016 in Düsseldorf). Die Medizintechnik, bereits seit 2010 im Rahmen von Sonderschauen immer wieder Thema auf der METAV, wird so ab 2016 ein fester Bestandteil der Messe.

Die Medical Area der METAV umfasst das gesamte Spektrum der Produktion in der Medizintechnik. Neue Materialien stehen dabei ebenso im Vordergrund wie Oberflächentechnik, Produktauslegung und Produktionssysteme, Medical Engineering sowie die Themen Zertifizierung und Lohnfertigung.

Während der gesamten Messelaufzeit wird das Vortragsforum der Medical Area anhand zahlreicher Fachbeiträge und Best-Practice-Beispiele aus Wissenschaft und Industrie über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Medizintechnik informieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 14, Stand D75! Wenn Sie einen kostenfreien Eintrittsgutschein benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

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DGBMT-Expertenbericht: Patientenversorgung in Deutschland kann deutlich verbessert werden

      Schonendere Operationen durch intelligente Eingriffe, bessere Patientenbetreuung durch smartes medizinisches Monitoring, höhere Lebensqualität durch innovative Implantate: Die Biomedizintechnik entwickelt sich in schnellem Tempo weiter und schafft die Grundlage für optimierte Medizinprodukte und eine präzisere Medizin.

Umso wichtiger ist es, neue Technologien so schnell wie möglich für die Patientenversorgung nutzbar zu machen. Wo die wesentlichen Innovationsfelder liegen, wie deren Potenzial voll erschlossen und wie damit die Patientenversorgung deutlich verbessert werden kann, zeigt der neue Expertenbericht Biomedizinische Technik der DGBMT. Die größten Innovationspotenziale sehen die Experten bei modernen OP-Verfahren, in der konsequenten Digitalisierung der Patientenversorgung und bei High-Tech-Implantaten.

Der Expertenbericht steht kostenlos zum Download bereit.

(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE e.V.)

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Förderung von europäischen Forschungsprojekten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen

      Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der Europäischen Union mit rund 2 Millionen Todesfällen die Todesursache Nummer eins, sie gehören zu den bedeutendsten Gesundheits- und sozioökonomischen Herausforderungen Europas.

Nur wenn die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser verstanden werden, können neue, innovative Medizinprodukte für die Behandlung entwickelt und weiterer medizinischer Fortschritt in diesem Bereich gewährleistet werden.

Ziel der vorliegenden Bekanntmachung ist die Förderung von transnationalen Verbundvorhaben mit interdisziplinären Forschungsprojekten zum Themenbereich Herzinsuffizienz.

Gefördert werden insbesondere die multidisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungsgruppen sowie translationale Forschungsansätze, bei denen Grundlagenforschung mit klinischen Fragestellungen kombiniert wird. Projektanträge müssen den erwarteten wissenschaftlichen Fortschritt sowie den Mehrwert der transnationalen Zusammenarbeit ­darstellen.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Nordrhein-Westfalen verstetigt sechs medizinische Schwerpunkt­professuren

      Durch die Verstetigung von sechs medizinischen und medizintechnischen Schwerpunktprofessuren stärkt das Land NRW die hochschulmedizinische Forschung.

Um die Profilbildung der medizinischen Fakultäten zu unterstützen, wurden die Wissenschaftler zunächst sechs Jahre vom Land finanziert. Nach sehr erfolgreicher Evaluation werden die Professuren nun dauerhaft eingerichtet. Die Fördermittel von jährlich 2,6 Millionen Euro sollen in den Etat für Lehre und Forschung in der Medizin der folgenden Universitäten dauerhaft integriert werden:

Universität Aachen, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Stefan Jockenhövel: Bildgeführte interventionelle Therapie – angewandte Medizintechnik – Tissue engineering
Universität Bonn, Medizinische Fakultät, Nachfolge von Prof. Dr. Christoph Lange: Genomische Bioinformatik und Mathematik
Universität Bonn, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Eicke Latz: Regulation von Immunfunktionen durch nicht kodierende RNA
Universität Köln, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Roman Thomas: Translationale Genomik bei Neoplasien
Universität Münster, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Eric Schulze-Bahr: Molekulare Genetik myokardialer Erkrankungen
Universität Münster, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Heinz Siegfried Wiendl: Molekulare Grundlagen bei neurodegenerativen Erkrankungen

(Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen)

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Neue Runde des Businessplan-Wettbewerbs Medizinwirtschaft startet am 1. März 2016

      Der Wettbewerb unterstützt Gründerinnen und Gründer, die eine innovative medizinwirtschaftliche Produkt- oder Dienstleistungsidee zu einem soliden Businessplan entwickeln wollen, mit Know-how, Kapital und Kontakten und hilft ihnen, den Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu ebnen.

Der Wettbewerb wird rein privatwirtschaftlich finanziert und seit 2014 in Kooperation zwischen der Startbahn Ruhr GmbH und dem Verein pro Ruhrgebiet durchgeführt. Er ist Deutschlands einziger Gründungswettbewerb speziell für die Medizin- und Gesundheitswirtschaft.

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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de