„innovate.healthcare“-Hackathon entwickelt innovative Ideen für Gesundheitsmarkt

Die HealthCare Futurists GmbH hat erneut das bereits gut eingeführte Health Hackathon Format “innovate.healthcare” in Köln durchgeführt.

Der Digital Hub Cologne hat die Neuauflage unterstützt und damit die Plattform für den größten europäischen Hackathon im Gesundheitsmarkt zur Verfügung gestellt. Der Veranstalter HealthCare Futurists GmbH hat dabei einen Besucherrekord verzeichnet: Mehr als 180 kreative Köpfe haben sich für drei Tage und zwei Nächte im Carlswerk Köln-Mülheim in den Räumlichkeiten des Digital Hub getroffen, um das digitale Ökosystem von Pharma-, Medizin- und Gesundheitswesen nachhaltig zu verändern. Aus den Projekten von neun tatkräftigen und sehr engagierten Teams hat am Ende eine hochkarätig besetzte Jury drei Sieger gekürt, die ihre Startup-Ideen zur Marktreife bringen können. Die Durchführung des Hackathons durch die HealthCare Futurists GmbH erfolgte unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

„Ein Hackathon ist mehr als nur der Blick über den Tellerrand. Hier werden in kürzester Zeit grundlegende Ideen zu einem tragfähigen Business Modell aufgebaut. Aber nicht wie üblich stehen starre Zahlen, sondern Kreativität, starke Nerven und ein gutes Team dabei im Vordergrund“, sagt André Panné, Geschäftsführer des Digital Hub Cologne, und betont die regionalen Aspekte dieser Arbeit: „Für Köln und das gesamte Rheinland bedeutet die erfolgreiche Veranstaltung, dass das Gesundheitswesen von digitalen Disruptionen nachhaltig profitieren kann. Wir setzen daher auf weitere Veranstaltungsformate, von denen Startup-Ökosystem, Mittelstand und Industrie in verschiedenen Schlüsselbranchen nur gewinnen können.“
Größter Healthcare-Hackathon in Europa
Am ersten Abend hat Keynote-Redner Amin Zayani, Gründer von MedAngel, die Teilnehmer während der Eröffnung dazu inspiriert, ihren Mut zu beweisen und bestehende Rahmenbedingungen mit Ideen direkt anzugreifen. Die Teilnehmer der „innovate.healthcare“ haben daraufhin ihre Chance erhalten, sich zwischen zwölf vorher festgelegten Challenges zu entscheiden und innerhalb von 48 Stunden ihre kreativen Ideen in die Tat umzusetzen. Bei Fragen wurden die Teilnehmer durch ein umfassendes Schulungsprogramm von Juan-J. Carmona-Schneider (Zenit), Sophie Richter-Mendau (IBM), Frank Böhme (Just Fit Fitnessclubs) und Jannis Pulm (KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) und weiteren 16 Coaches unterstützt. Selbst Coaches aus anderen Ländern konnten aus dem Netzwerk der HealthCare Futurists GmbH virtuell hinzugebucht werden.

„Wir sind mit dem Ergebnis des HealthCare Hackathons in Köln hoch zufrieden. Die Rheinmetropole hat sich in die erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen in Hamburg, München, Heidelberg, Brüssel und anderen Orten sehr gut eingebracht. Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass wir Patientenorganisationen mit eingebunden haben und Lösungen prämiert wurden, die Herausforderungen in armutgeplagten Krisenherden bewältigen. Nun wird sich zeigen, welches dieser Teams zusammen bleibt und das Zeug hat, seine Idee und Prototyp in die Tat umzusetzen. Wir werden die Siegergruppen begleiten und ihnen die Möglichkeit geben mit erfahrenen Experten, Investoren und Kunden in Kontakt zu kommen. “innoate.healthcare” wird das nächste mal im April in Leipzig stattfinden”, so Dr. Tobias Gantner, Gründer und Geschäftsführer der HealthCare Futurists GmbH, Veranstalter und Initiator des „innovate.healthcare“-Hackathons.
Die Sieger des abschließenden Pitch-Wettbewerbs
Auf der abschließenden Veranstaltung im Odysseum mussten die Teilnehmer die hochkarätig besetzte Jury im Pitch-Verfahren überzeugen, dass ihre Lösung die beste Innovation des Hackathons darstellt, die größte Patientenzentriertheit besitzt oder über das beste Business Konzept verfügt. Zur Jury gehörten unter anderem Dr. Marianne Mertens (High-Tech Gründer Fonds), Dr. Dominik Graf von Stillfried (Zentralinstitut für die kassenärtzliche Versorgung), Dr. Markus Homann (Central Krankenversicherung), Lucas Josten (T-Systems), Matthias Kohl (DAK-Gesundheit), Prof. Dr Gerald Huber (Ratiopharm), Dr. Wolfgang Steinbach als niedergelassener Arzt und André Panné (Digital Hub Cologne).

Der Preis für den besten Business Plan: „Trimm Dich 2.0“ sorgt mit seiner Smartphone App für Fitness in Eigenregie. Indem die körperliche Fitness mit Sensoren analysiert wird, können gesundheitsbewusste Menschen zu Sport anhand von Bonusprogrammen mit Partnern wie Krankenversicherungen, Einzelhandel, Sportbekleidungsanbietern animiert werden. Zugleich wurde das Konzept mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Der Preis für die größte Patientenzentriertheit: Das „Laboratory Car“ soll Labordiagnostik in unterversorgte Entwicklungsländer bringen, wie am Beispiel Zentralafrikas vorgeführt wurde. Über die softwaregesteuerte Vernetzung soll in bestimmten Fällen Telemedizin angewandt werden.

Der Preis für die größte Innovation: „My Sports Gadget“ schafft bei Patienten ein Plus an Motivation, um bei der Rehabilitation auch mühsame Trainingseinheiten zu absolvieren. Einzelne Gadgets und Trainingsgeräte sollen mittels Sensorik die Aktivitäten und das Training analysieren.

Die entscheidende Vorgabe bei der Entwicklung ihres Healthcare-Startups lautete für die anwesenden Mediziner, Programmierer, Designer, Ökonomen und Patienten: Es müssen erste Prototypen gebastelt, mit Ideen experimentiert und tragfähige Business Modelle entwickelt werden. Zur Zielsetzung des Hackathons gehört außerdem, aus diesen Konzepten attraktive Startup-Ideen auszuarbeiten, die für potenzielle Geldgeber ein lohnenswertes Investment bilden. Mit ihren Pitches konnten die drei Gewinner diese Ziele am besten umsetzen. Zugleich erhalten die Gewinner die Möglichkeit, auf der in Düsseldorf stattfindenden Veranstaltung Health 4.0 am Mittwoch Ihre Ergebnisse erneut einem Fachpublikum und Investoren präsentieren können.

(Quelle: Digital Hub Cologne)

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