Unternehmen erhält Freigabe für europäische First-in-Human-Studie mit neuartigem Zerebralen Protektionssystem

Protembis, ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in der Technologiestadt Aachen, gab heute seine künftige Zusammenarbeit mit dem German Accelerator Life Sciences (GALS), einer Initiative des Bun-desministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bekannt. Die Zusammenarbeit wird die US-Expansion des Unternehmens unterstützen und seine Pläne für die klinische Entwicklung beschleunigen. Protembis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von einem Konsortium erfahrener institutioneller und privater Investoren finanziert.

Protembis entwickelt einen neuen technologischen Ansatz, um das Risiko für Hirnläsionen während minimalinvasiver kardiovaskulärer Eingriffe zu minimieren, da diese eine erhebliche Nebenwirkung der Prozeduren darstellen. Das ProtEmbo® System besteht aus einem Filter, der während minimalinvasiver Eingriffe in den Aortenbogen eingeführt werden kann und die Einschwemmung von Emboliepartikeln in das zerebrale Gefäßsystem durch die drei Hauptzweiggefäße der Aorta verhindert, indem es die Partikel umleitet. Das Unternehmen hat die präklinischen Tests des ProtEmbo® Systems abgeschlossen und die regulatorische Genehmigung durch die irische Health Products Regulatory Authority (HPRA) erhalten, um die Sicherheit und Anwendbarkeit des ProtEmbo® Systems in einer ersten Humanstudie während des kathetergeführten Klappenersatzes (TAVI/TAVR) zu untersuchen.

(Quelle: German Accelerator Life Sciences/Protembis)

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